Lassen Sie es Realität werden !
Angestrebt wird, dass die fundamentalsten Menschenrechte für alle Mitglieder der Familie der Hominiden ausgedehnt werden sollen.
Konkret geht es um drei Rechte:
- Erstens das Recht auf Leben.
Dies besagt, dass die Menschenaffen - außer zur Selbstverteidigung - nicht getötet werden dürfen und ihre Lebensräume geschützt werden müssen.
- Das zweite Recht ist das auf Freiheit.
Danach dürften Menschenaffen weder in Zoos gefangen gehalten noch in Zirkussen vorgeführt werden.
- Das dritte Recht ist die körperliche Unversehrtheit.
Danach müssten Menschenaffen vor Folter und menschlichen Übergriffen aller Art geschützt werden und dürften beispielsweise nicht mehr in Labors zu Forschungszwecken missbraucht werden.
So sollen alle Tierversuche an Menschenaffen verboten werden, sowie deren kommerzieller Gebrauch.
Hier soll das neue Gesetz den Prinzipien des Great Ape Projektes entsprechen.
Tiere würden vor Gericht nicht mehr als Sachen gelten
In einigen Ländern, einschließlich Neuseeland, Großbritannien und Österreich gibt es bereits Gesetze, die im Speziellen die anderen nichtmenschlichen Mitglieder der Familie der Menschenaffen schützen. Sollten die vom Kongress beschlossenen Punkte wirklich spanisches Gesetz werden, würde das zu einem gewaltigen Bruch in der Rechtssprechung führen. Zur Zeit wird vor Gericht nur zwischen Menschen als Subjekte und Sachen als Objekte unterschieden, Tiere sind juristisch also Sachen. Zum ersten Mal in der Geschichte hätte eine andere Spezies als der Mensch Rechte und würde vor Gericht als Person bezeichnet werden.
Dieser rechtliche Status würde den Anfang vom Ende der Versklavung der nichtmenschlichen großen Menschenaffen bedeuten.
Menschen haben schon vieles überwunden, lassen Sie uns auch noch dieses Ziel erreichen.
