Unterstützen Sie uns bei der Befreiung der drei Schimpansen Lutz, Alfons und Sebastian aus ihrer Isiolationshaft im Tiergarten Straubing. Im Bild: Lutz
Humanistischer Pressedienst berichtet über Lutz, Alfons und Sebastian
STRAUBING. (hpd) Wie berichtet werden in einem niederbayerischen Provinzzoo drei Schimpansen - Sebastian, Alfons und Lutz - unter indiskutablen Bedingungen in einem Betonkasten gehalten: Eine Affenschande. ...weiterlesen"Machet sie euch untertan und herrschet...“
Der folgende Text ist eine Kurzfassung des Vortrages, den Colin Goldner auf dem „Tierbefreiungskongreß 2009“ (27.-30.8.09) auf Burg Lohra in Thüringen gehalten hat:
Wie ist es zu erklären, dass viele Menschen noch nicht einmal gegenüber ihren “engsten Verwandten im Tierreich“ - Schimpansen, Gorillas und Orang Utans - Empathie empfinden können? Selbst und gerade dann nicht, wenn diese, dressiert und „zum Affen“ gemacht, irgendwelche Kunststückchen in Zirkus oder TV-Shows vorführen müssen, oder, degradiert zu reinen Schauobjekten, in Zoos und Freizeitparks vor sich hinvegetieren, auf Lebenszeit eingesperrt hinter Eisengittern und Isolierglasscheiben? weiterlesen.....
Kampagne Bündnis 90 / Die Grünen
Die Kampagne zur sofortigen Schließung der Schimpansenanlage im Tiergarten Straubing war 6 Tage online und ist jetzt geschlossen. 121 Personen haben dem Wunsch zur Schließung zugestimmt. 32 Kommentare wurden abgegeben.
Von annähernd 150 Kampagnen haben wir den beachtlichen Platz 7 erreicht.
Hunderte Unterschriften von Bürgern liegen uns ebenfalls vor, die sich für die Schließung der Schimpansenanlage aussprechen.
am Mittwoch den 8.7.09 um 21.15 Uhr
berichtete der BR in der Sendung Kontrovers über die
Schimpansenhaltung im Tiergarten Straubing. Susanne Pfeuffer, Colin
Goldner und Signe Preuschoft waren anwesend. Die ganze
Schimpansenanlage war "hergerichtet". Sogar die Innenwände der
Zellen wurden mit Blättern bemalt. Der Tiergartenleiter war auch
wieder einmal in seinem Element und lies kaum eine Beleidigung aus
(natürlich ohne Kamera).
In Deutschland gibt es derzeit keine bindende Vorgabe
wie Schimpansen in einem Zoo gehalten werden dürfen. Wir als Tierrechtsverein lehnen ohnehin eine "Haltung" von Schimpansen ab. Die Vorgabe kann nur sein, die derzeitige Situation für die vorhandenen Schimpansen zu verbessern und in Zukunft auf die Zurschaustellung der Tiere in einem Zoo gänzlich zu verzichten.
Aus Mangel an Vorgaben wird immer wieder das Gutachten zur Haltung von Säugetieren aus dem Jahr 1996 herangezogen. Die hier angegebenen Richtlinien sind weitgehendst aus tierschützerischer Sicht abzulehnen. In vielen Zoos, auch im Tiergarten Straubing, werden selbst diese "Mindestanforderungen" erheblich unterschritten.
Zoos, die nachfolgende Bedingungen nicht erfüllen können, sollten die Tiere abgeben, an einen Ort an dem wenigstens folgende Vorgaben gewährleistet sind: ...weiterlesen
Kultur oder Kulturschande?
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09.07.2009 Einen Zuschuss von 100.000 Euro erhält die Stadt
Straubing aus Mitteln der Kulturstiftung für den defizitären
Betrieb des Tiergartens. Warum wurde dann 2008/9 eine unnötige, weit überteuerte "Afrikaanlage" gebaut für 560.000,- Euro? Anmerkung: "aus Mitteln der Kulturstiftung" Seit wann ist die Gefangenhaltung und Tierquälerei von Wildtieren Kultur??? |
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Affenschande im Straubinger Zoo?
Tierschützer klagen an. zum Bericht mit Video im BR / Kontrovers vom 08.07.09Tiergartenleiter Peter vom Saulus zum Paulus?
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06.07.2009 So geht´s auch. Jahrelang Schimpansen vernachlässigen, quälen, in den Wahnsinn treiben und dann, nachdem die Kritik an den Mißständen zu groß wird, diese tierquälerische Gefangenhaltung von Schimpansen als Auffangstation(!) für misshandelte Schimpansen bezeichnen. ...weiterlesen
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Kennen Sie den Zooschlüssel ?
oder der Schwindel mit den Besucherzahlen? >>>Die Situation der Schimpansen im Tiergarten Straubing.

Die drei Schimpansen, Alfons, Lutz und Sebastian werden seit vielen Jahren in einer tierschutzwidrigen Anlage gefangen gehalten. Alfons und Lutz sind angeblich Brüder und sitzen seit 1996 ohne Sozialkontakte in ihren Gefängnissen. Sebastian wurde 1993 in den Tiergarten verschleppt und lebt mindestens seit 2001 in Isolationshaft. Die Schimpansenanlage erfüllt noch nicht einmal die aus tierschützerischer Sicht abzulehnende Anforderung an die Haltung von Säugetieren. Der vierte Schimpanse Cain wurde 2001 mit einem Narkotikum totgespritzt. Weder die Verantwortlichen der Stadt Straubing, schon gar nicht Tiergartenleiter Peter und erst recht nicht der zuständige Amtsveterinärleiter Able und auch nicht die Freunde des Tiergartens sowie die Freunde der Stadt Straubing wollen diese Tierquälerei wahrhaben. Ihnen geht es lediglich um ihre persönlichen wirtschaftlichen Interessen.
Das Schicksal der Schimpansen:
Lebenslänglich in Isolationshaft eingekerkert, zur Belustigung
einiger Ignoranten, die nur ihr persönliches sonntägliches
Vergnügen suchen. Die Haft für Alfons, Lutz und Sebastian muss
beendet werden. Wir fordern deshalb eine umgehende Umsiedlung der
Tiere an einen Ort, an dem die Tiere den Rest ihres Lebens
wenigstens in relativ tierschutzgerechter Weise leben
können. Freiheit oder ein selbstbestimmendes Leben ist für die
Tiere ohnehin nicht mehr möglich, schon deshalb nicht, da sie im
Zoo geboren wurden und die jahrelange Isolationsfolter deutliche
Verhaltensausstörungen bei den Tieren verursacht hat.
Wo sind die Makaken?
13.05.2009 Der Tiergarten Straubing renovierte fast 15 Monate die
heruntergekommene Makakenanlage. Im Februar 2009 wurde diese
weitgehendst fertiggestellt. Bereits vor Fertigstellung der Anlage,
seit dem 3.Quartal 2008, sind nun alle 13 Makaken
verschwunden. Im Tiergarten Straubing gibt es derzeit keine Makaken
mehr. Angeblich wurden diese erst nach Spanien verfrachtet und
kamen kurze Zeit später nach Berlin (oder umgekehrt). Der Zoo
Berlin gab zur gleichen Zeit 43 Makaken nach Spanien ab. Wir haben eine Anfrage an die Stadt Straubing Herrn Oberbürgermeister Markus Pannermayr und die Stadträte gestellt. Die Antwort steht noch aus und wir dürfen sehr gespannt sein wie dieser Tierhandel begründet wird. |
Rechts "Kasimir" das Patentier der
SPD |
Affenschande / Artikel im humanistischen Pressedienst
STRAUBING 09.03.2008 (hpd) Braucht es einen besonderen Anlass, um auf eine erbärmliche Situation der Käfighaltung von Schimpansen in Deutschland hinzuweisen? Braucht es einen besonderen Anlass, um für Tierrechte einzutreten? Tierrechtler protestieren gegen die Schimpansenhaltung im Tiergarten in Straubing. ...weiterlesenEin Kommentar von Colin Goldner
Den Schimpansen im Zoo geht es gut ...
oder die Lügen vom leitenden Schlachthof-Amtsveterinärleiter Dr. Able (gleichzeitig auch zuständig für die Wildtierhaltung im Tiergarten Straubing) mit Unterstützung durch das Straubinger Tagblatt....zum Artikel im Straubinger Tagblatt vom 21.02.09
Wenn Sie diese Seiten gelesen haben, werden Sie die Gefangenhaltung von Wildtieren im Tiergarten Straubing mit anderen Augen sehen.
Die Geschichte um der Tiergarten Straubing
hat eine lange Tradition. 2008 feierten die Tiergartenbetreiber ihr 70-jähriges Jubiläum. Für die Tiere aber war dies kein Grund zum Feiern. Die Ignoranz und Blindheit gegenüber den Leiden der exotischen Tiere ist allgegenwärtig. Die Verantwortlichen wollen es aber gar nicht wissen. Wegschauen gegenüber Unrecht hat eben eine lange Tradition. Für die Tiergartenbetreiber und die Tiergartenfreunde ist das Wohl der Tiere nicht vorrangig, sie wollen eine funktionierende Vergnügungsstätte, einen Touristenanziehungspunkt. Dass für ihre Ziele Tiere gefangengehalten, ihres Lebens beraubt und gnadenlos vermarktet werden, nehmen sie gar nicht zur Kenntnis. Ihr Blick ist starr auf Besucherzahlen und Umsatz gerichtet. Den Leiden der Tiere stehen sie gleichgültig gegenüber.
Auch die ortsansässigen Medien unterstützen dieses Unrecht, indem sie kritiklos und wider besseren Wissens sogar Gegensätzlich berichten.
Die Tiere werden zur Schau gestellt, ausgebeutet und müssen ein tristes Leben hinter Isolierglasscheiben, Gitterstäben, in Vitrinen mit PVC-Böden, gestrichenen Betonwänden und Kunstlicht verbringen. Die Betreiber und Nutznießer des Tiergartens haben keine vernünftigen Argumente, die die Gefangenhaltung der Wildtiere rechtfertigen. Deshalb wird den wenig interessierten und informierten Besuchern permanent das Märchen von "Artenschutz" und "Volksbildung" vorgegaukelt.
Der Tiergarten Straubing sieht sich auch gerne auf Augenhöhe einiger größerer Zoos, verkennt aber, dass es sich hierbei um einen Provinzzoo handelt, der überregional kaum Bedeutung hat. Die Bevölkerung und ihre Volksvertreter wollen ebenfalls das Schicksal der eingesperrten Tiere, allen voran den Exoten, nicht wahrhaben und berufen sich in der Regel auf die lange Tradition:
"das machen wir doch schon immer so".
In den Tiergarten wird viel Geld investiert, auch wenn nicht immer erkennbar ist, woher dieses stammt. Investiert wird aber nur in neue, prestigeträchtige Objekte. Die vorhandenen Tieranlagen werden kaum verändert oder zumindest den neuen, wenn auch ungenügenden und aus Sicht des Tierschutzes weitgehendst abzulehnenden Mindestanforderungen angepasst. Tiger und Löwen vegetieren in Vitrinen. Schimpansen werden in viel zu kleine Gehege eingesperrt. Die Böden und Wände der Zellen sind pflegeleicht mit Kunststoff beschichtet.
In den Tiergarten Straubing abgeschoben zu werden, bedeutet für exotische Tiere ein schlimmes Schicksal.
Im Sommer können die Tiere wenigstens das Freigelände nutzen, aber in der kalten Jahreszeit verbringen die exotischen Tiere die Zeit in vollkommen unnatürlicher Umgebung. Kunstlicht, Glasscheiben, Betonböden, Gitterstäbe, warten auf die Futterration, daraus besteht die Welt der Tiere im Tiergarten Straubing. Sie werden zum bloßen Ausstellungsstück. Frustration, Langeweile, Verhaltensstörungen und Wahnsinn sind der einzige Ausweg für die Tiere, dieses trostlose Dasein zu ertragen.
Artenschutz? Volksbildung? Zoos gaukeln eine heile Welt vor, stellen aber verhaltensgestörte Tiere als "normal" aus und vermitteln niemals ökologische Zusammenhänge. Sie reißen die Tiere aus ihrem Lebensraum, geben diesen der Zerstörung preis, sperren die Tiere in eine vollkommen unnatürliche Umgebung und dezimieren freilebende Tierbestände.
Nur die Erhaltung der natürlichen Lebensräume der Tiere schafft die notwendige Voraussetzung um auch deren Überleben zu sichern.
Im Tiergarten Straubing
sind seit vielen Jahren drei Schimpansen unter entsetzlichen Bedingungen untergebracht. Die Tiere sind extrem verhaltensgestört und die Haltung entspricht in wesentlichen Teilen noch nicht einmal den Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren.
Unterstützen Sie unser Anliegen. Helfen Sie den Tieren!
Die Eisbärenhaltung wurde dem Tiergarten Straubing wegen nicht artgerechter Tierhaltung bereits untersagt und
wir fordern deshalb aus dem gleichen Grund:
Eine sofortige Schließung der Schimpansenanlage !
Zoos sind keine "Arche Noah". Sie sind die Titanic für Tiere !
![]() Aussengehege |
![]() Aussengehege |
![]() Innengehege von Sebastian, rechts unten Sebastian |
![]() Innengehege von Sebastian |
![]() Innengehege von Sebastian |
![]() Innengehege von Sebastian. Im Hintergrund das Gehege von Alfons und Lutz |
![]() Ansicht von Aussen in das Innengehege von Alfons und Lutz |
![]() Alfons und Lutz |
![]() Rückseite des Gebäudes mit Sichtfenster in das Gehege von Sebastian |
![]() Tierbeschreibungen |


















